Umgebung und Ausflugsziele

Ausflugsziele in näherer und weiterer Umgebung bis zur Weltstadt Hamburg bieten sich an.


Der kleine Ortsteil Wennekath liegt in reizvoller Landschaft inmitten der Samtgemeinde Ostheide. Wanderungen, Radtouren in herrlicher Natur abseits des Autoverkehrs sind beliebte Freizeitaktivitäten.

Nebenstehendes Bild zeigt die historische und restaurierte Wassermühle, die erstmals 1327 urkundlich erwähnt wurde. Erst 1923 stellte der letzte Müller Heinrich Paguhl den Betrieb ein.

Mühle Wennekath
Am Sande

Die tausendjährige Salz- und Hansestadt Lüneburg (70.000 Einwohner) ist als Herz der Lüneburger Heide weltweit bekannt. Am Sande kann man die  imposanten Backsteinhäuser mit ihren prächtigen Giebeln und die St. Johanniskirche aus dem 13./14. Jahrhundert bewundern. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Rathaus mit seiner barocken Fassade, das Alte Kaufhaus, der Alte Kran, eine Anzahl von Museen (Deutsches Salzmuseum) sowie die historische Altstadt. An einem Regentag kann man seine Seele im Spaß- und Freizeitbad SaLü baumeln lassen.

Die nicht weit entfernte Elbtalaue bietet sich als ideales Revier für Wanderer, Radler und Naturbeobachter an. Dieses von der UNESCO anerkannte Biosphärenreservat "Flusslandschaft Elbe" erstreckt sich von Lauenburg bis nach Wittenberg und gilt als Entdeckerland in dem Pflanzen und Tiere leben, die andernorts ausgestorben sind. Besonders interessant ist zudem, dass die Elbe hier die ehemalige Grenze zwischen Niedersachsen und der Ex-DDR markiert.
Auf gut ausgebauten Radwegen kann man von Wennekath aus über Neetze nach Bleckede radeln und dort dem Elbschloss einen Besuch abstatten, in dem sich das "Informationszentrum Elbtalaue" befindet. Vom Hafen aus hat man die Möglichkeit mit der Autofähre über die Elbe zu setzen, um dann weiter vorbei an Wachttürmen aus der DDR-Zeit den Naturraum mühelos zu erkunden. Gelegenheiten zur Einkehr sind ausreichend vorhanden.

Naturreservat Elbtalaue
Schiffshebewerk Scharnebeck

In Scharnebeck befindet sich nebenstehendes Schiffshebewerk, das moderne Frachtschiffe in eine Höhe von 38 Metern heben kann. Es wurde 1974 als das größte Senkrechtschiffshebewerk der Welt erbaut. In zwei riesigen Wassertrögen werden Fracht- und Sportschiffe auf ihrem Weg durch den "Elbe-Seitenkanal" über die Stufe zwischen Elbmarsch und Geest gehoben.

Der Besucher hat die Möglichkeit von zwei Plattformen aus das Ein- und Auslaufen der Schiffe in die Hebewerksanlage zu erleben. Angeboten werden auch Hebewerksdurchfahrten von einer Reederei und ein Besuch der Ausstellungshalle.